Sex &Tod

sex_tod.gif"Echte Männer müssen dem Tod furchtlos ins Auge sehen.“
Das klingt vordergründig nach Heldenepos, beinhaltet jedoch eine tiefe Wahrheit des männlichen Lebens.

Der Kern des archetypisch Männlichen hängt eng mit der Suche nach Freiheit bzw. der „Mission“ im Leben zusammen. Das Gefühl für kurze Momente der Freiheit (z.B. im Sport) alles zu riskieren – mitunter auch dem Tod real ins Auge zu sehen – bedeutet Ekstase für das männliche Wesen. Gleichzeitig ist dieses essenzielle Verlangen nach absoluter Freiheit auch eine essenzielle, männliche Angst ... die Angst sich selbst zu verlieren, sich quasi aufzulösen.

Die meisten Männer fürchten sich vor dem physischen Tod (selbst wenn sie es nicht zugeben) und auch vor der vollkommenen, sexuellen Ekstase. Sie haben Angst, die so typische, männliche Kontrolle zu verlieren, das Gefühl eines individuellen Selbst aufzugeben und die wahre, absolute (göttliche) Freiheit zu erfahren.
Das ist übrigens der tiefere Grund dafür, warum Männer oft fremdgehen oder so wenig mit Spiritualität, Esoterik & Co am Hut haben. Denn das echte Einswerden mit einer Partnerin oder auch mit Gott verlangt kontinuierliche Arbeit und Hingabe.
Die meisten Männer sind zwar bereit, sich auf kontrollierte Weise im Sport, in Zeitungen, im Fernsehen oder in Orgasmen kurzfristig zu verlieren, fürchten sich aber vor dem tiefen Selbstverlust in der Liebesekstase mit ihrer Lebenspartnerin ... sie haben Angst davor „in die Liebe zu sterben“.

Es benötigt Mut das Gefühl loszulassen, ein egoistisches, getrenntes Individuum zu sein. Dieser Mut steht uns Männern nicht zur Verfügung, wenn wir uns nicht einmal trauen in der sexuellen Liebe das Gefühl des Getrenntseins zwischen uns und unserer Partnerin aufzugeben. Diesem Tod, dieser Angst vor der Auflösung, müssen wir Männer furchtlos ins Auge sehen lernen.

Wie? Nehmen wir unsere dunklen Begierden an und drücken sie liebevoll aus. Anstatt uns von animalischen und oberflächlichen Pornofilmen oder Vergewaltigungsszenen anheizen zu lassen, widmen wir uns unserer Partnerin.
„Nehmt“ sie wild, hemmungslos und gleichzeitig liebevoll. Reißt ihr bei passender Gelegenheit die Kleider vom Leib, werft sie aufs Bett, umarmt sie mit männlicher Leidenschaft und nagelt sie mit eurem Körper fest – wild und männlich aber nicht brutal und rücksichtslos.
Diese Kraft – wild zu lieben und die Frau mit Herz und Körper mitzureißen – öffnet eure beiden psychischen „Panzer“.
Brich die Widerstände deiner Partnerin (ich spreche hier von psychisch-konventionellen und nicht von physischen Widerständen) mit männlicher Bestimmtheit, nicht mit roher Gewalt.
Das dunkle, weibliche Verlangen, zur Hingabe gezwungen zu werden, ist ebenso stark, wie das dunkle, männliche Verlangen, den Widerstand einer Frau zu durchdringen.
Der Unterschied zwischen Vergewaltigung und hingerissener Überwältigung ist einfach die Liebe.


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mann_pflaume

... können nur
16 Farben erkennen.
Pflaume zum Beispiel ist eine Frucht und keine Farbe. Aubergine ist ein Gemüse.
Wir haben keine Ahnung was Malve ist.